Montag, 15. Juni 2026 – Samstag, 20. Juni 2026
«Malerei ist ein Beruf, der tötet. Auf die eine oder andere Weise muss man seine Haut dort lassen. » Kijno
VON DEN URSPRÜNGEN BIS ZUR SUCHE NACH DEM ABSOLUTEN
Der Dichter und Philosoph im Herzen, der Maler Ladislas Kijno, war von Natur aus neugierig auf alles.
Schon in jungen Jahren zeichnete und malte er, was ihn umgab. Bekannt für seine Gemälde, vor allem aber für seine zerknitterten Papiere, begann der Künstler Mitte der 1940er Jahre seine Laufbahn und sammelte erste Erfahrungen im Atelier von Germaine Richier.
Seine Werke aus den 1950er und 1960er Jahren, wie die Serien der Kieselsteine, der Interferenzen, der weissen Schriften und andere, machen ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Zweiten Pariser Schule. Als Freund der Dichter, deren Texte er oft mit seinen Gemälden begleitete, hörte er nie auf, den Persönlichkeiten, die er bewunderte – Dichtern, Malern, Philosophen, Musikern usw. –, durch seine Gemälde immer wieder Hommagen zu erweisen.
Als tief humanistischer und politisch engagierter Künstler findet Ladislas Kijno im künstlerischen Schaffen auch Stoff für den Kampf. Sein Werk prangert Kriege an, verteidigt die Kämpfe der Frauen und würdigt die Kämpfe internationaler Persönlichkeiten wie Angela Davis, Pablo Neruda oder Nelson Mandela – dies sind die Werke, die unter den Begriffen «Leuchtfeuer» und «Banner» zusammengefasst sind.
Da er sich stets geweigert hat, sich zwischen Abstraktion und Figuration zu entscheiden, ist sein Werk das eines freien und vielseitigen Künstlers, der die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt hat.
| Ausstellung | Montag, 15. Juni 2026 – Samstag, 20. Juni 2026 |
| Öffnungszeiten | 10:00 – 19:00 Uhr |
| Ort | Clarahofweg 12 Hinterhaus, 4058 Basel |







